Alle guten Dinge sind drei...
                                                     und manchmal auch vier

Strandrobbe, mein ganz persönlicher Eindruck

Hintergrund: Aufgrund einer Empfehlung habe ich im Jahr 2014 erstmalig eine Mutter-Kind-Kur beantragt und mich für die Strandrobbe entschieden.
Es war für uns die beste Entscheidung.
Zum einen haben wir wunderbare Menschen kennengelernt, mit denen wir heute noch in einem sehr herzlichen Kontakt stehen, zum anderen haben wir in der Strandrobbe wertvolle Erfahrungen gesammelt, die uns nachhaltig, positiv im Alltag in Erinnerung blieben.
Aufgrund dessen haben wir im Jahr 2015 und 2016 jeweils eine erneute Kur beantragt mit dem Wunsch, diese wieder in der Strandrobbe absolvieren zu dürfen.
Dieser Wunsch wurde erfüllt und nun sind wir bereits zum 3. Mal hier. Daher möchte ich allen zukünftigen Gästen gerne einen Einblick in meine Entscheidung gewähren, warum wir immer wieder genau hier herkommen. Denn es wäre wirklich schön, wenn auch andere kurbedürftige Muttis oder Papis von diesen außergewöhnlich schönen Zeiten hier profitieren könnten.

Klinik: Ich empfinde sie als großzügig und geräumig angelegt. Auch sind alle Bereiche sorgfältig voneinander getrennt und sehr übersichtlich gestaltet. Vor allem die Sonnenterasse, mit Blick zum Meer ist einfach ein Traum.

Lage: Die Strandrobbe liegt unmittelbar am Deich, direkt an der Nordsee und in etwa 2 Minuten liegt man am Strand, absolviert eine Wattwanderung oder macht, was auch immer man möchte. Eines der schönsten Eindrücke für mich ist es, den täglichen Sonnenaufgang/-untergang am Strand erleben zu können. Die Lage ist unschlagbar. Auch ein kleiner Sparziergang nach Duhnen ist möglich in 10 Minuten, direkt am Meer entlang wo man zig Restaurants, Bars, Cafes etc. vorfindet. Mein absolutes Lieblingslokal ist übrigens das Leuchtfeuer, das solltet Ihr testen. Selbstverständlich auch direkt am Meer :-)

Anwendungen: Meines Erachtens werden die Anwendungen an den jeweiligen Gast sehr gut angepasst. Die Therapien orientieren sich natürlich auch medizinisch an die jeweilige Diagnose als Grundlage für die Kur. Das beruhigende ist, wenn mal etwas nicht so gut passt, kann jederzeit im Arztgespräch über mögliche Veränderungen gesprochen werden. Das empfinde ich schon als besonders und ist anderswo nicht gerade selbstverständlich.

Ärzte: Alle, die kennengelernt habe, waren sehr engagiert und haben sich auf den jeweiligen Gast eingestellt. Es gibt ständige Sprechzeiten und im Notfall ist nachts sogar eine Krankenschwester vor Ort, sodass eine 24 h Betreuung in der Klinik vorhanden ist. Sehr entspannend, gerade mit kleinen Kindern.

Küche: Mein ganz persönliches Highlight "die Küche". Einfach großartig, was dort gezaubert wird. Lecker, vielfältig und mit viel Liebe und Mühe zubereitet. Das schmeckt man einfach. Auch ist frisches Obst, Gemüse und Salate eine Selbstverständlichkeit. Aus vielen persönlichen Erfahrungen kann ich sagen, da kommt manch ein gutes Hotel nicht mit!

Personal: Sie sind alle in der Klinik mehr als aufmerksam und zuvorkommend, dass ich mich manchmal wundere, wie sie ihre Freundlichkeit beibehalten können denn der ein oder andere Kurgast verhält sich oftmals nicht gerade angemessen. Und das ist jetzt milde ausgedrückt... Respekt vor dem Management. Alle Mitarbeiter sind dort mit Leidenschaft am Werk und versuchen noch nebenbei den einen oder anderen Wunsch zu ermöglichen. Es herrscht ein harmonisches und fröhliches Arbeiten, welches überall in der Arbeitswelt erstrebenswert wäre. Das spürt man einfach und fühlt sich herzlich aufgenommen. Sie strahlen in der Strandrobbe und tun wirklich alles für die Kurpatienten. Egal ob groß oder klein.

Sauberkeit und Hygiene: Das ist ein großes Thema. Es wird zum Beispiel eine Desinfektion der Hände vor jeder Mahlzeit angeboten, um die Gäste vor Krankheiten zu schützen. Das Reinigungspersonal hat einfach genau das richtige Gespür gezeigt, um auf uns einzugehen, als wir krank waren, indem es hilfsbereit doppelte Wege lief und so sehr bemüht waren, unsere Ruhe beim Saubermachen nicht zu stören. Die Damen sind toll!

Kiju: Die Kindergruppe hat ein buntes Programm für jedes Alter. Die Erzieher leisten eine Wahnsinnsarbeit, zumal alle drei Wochen die Kinder wechseln und sie sich so fürsorglich um jedes einzelne kümmern.

Aktivitäten/Unternehmung: Vielseitige und eine Menge verschiedener Kurse, Ausflüge, Aktivitäten werden angeboten. Da ist für jeden etwas dabei, Segway, Selbstverteidigung, Zumba und Co. Das Angebot empfinde ich als so umfangreich und Spitze organisiert, dass man prompt 6 Wochen bleiben müsste. Aber vermutlich gibt es auf diesen Sachgrund keine Verlängerung...

An dieser Stelle möchte ich DANKE sagen und zwar jedem einzelnen von Euch. Ganz bewusst verzichte ich darauf, Namen von dem Klinikteam zu nennen, da jeder von Ihnen, auf seine ganz besondere Art, zum Gesamtwerk des Wohlfühlens beiträgt. Das alles und vieles mehr sind meine Gründe, immer wieder hierher zurückzukehren.

Mein Fazit: Hier wird der Mensch noch als solches behandelt und nicht wie in manch anderen Kliniken als eine Nummer im Fließbandverfahren.

Danke, Ihr leistet nachhaltige und großartige Arbeit.

Nicole Tegtmeyer

 

Erfahrungsbericht von Familie L. aus der Kur 1607

Liebes Strandrobbe-Team!

Nach einer langen Überlegung habe ich mich entschieden, diese E-Mail zu schreiben.
Hiermit möchte ich mich für den schönen Aufenthalt in der Kurklinik vom 18. Mai bis 8. Juni d. J. bedanken.
Es war meine erste Kur und alles war für mich neu. Es gab einige Punkte, die verbessert werden können und diese habe ich zum Schluss im Fragebogen der Klinik geschrieben.

Außerdem mussten wir  bei der letzten Arztuntersuchung einen Fragebogen für die Krankenkasse ausfüllen. Leider hatte ich angekreuzt, dass ich die Kurklinik nur teilweise empfehlen kann, und das meinte ich eigentlich hauptsächlich im Bezug
auf die Hausaufgabenbetreuung und ein paar organisatorische Punkte. Aber eigentlich war ich mit den anderen Sachen sehr zufrieden und die Mitarbeiter der Klinik gaben sich natürlich viel Mühe die Kur unvergesslich zu machen.
Es lässt mich jetzt nicht in Ruhe :-) und deshalb schreibe ich diese E-Mail und werde noch an die Krankenkasse eine gute Rezension für die Kurklinik abgeben.

Zu Hause habe ich es noch mehr realisiert, wie schön die drei Kurwochen waren und vermisse es sogar.

Deshalb noch einmal VIELEN HERZLICHEN DANK! Und ganz besondere Grüße an Frau Bochmann, Frau Rüst und Frau Dr. von Heimburg.

Erfahrungsbericht von Familie B.

Auf Grund des Asthmas meines grossen Sohnes und meiner Erschöpfung als Mama  habe ich im Jahr 2011 erstmalig eine Mutter-Kind-Kur beantragt.
Ich habe mich 2011 bewusst für die Strandrobbe entschieden, da sie von meinem Wohnort nicht weit entfernt liegt. Dieses war eine goldrichtige Entscheidung.
Ich fand die Klinik für uns zugeschnitten und bin im Jahr 2014 zur Wiederholungstäterin mit meinen Söhnen geworden.
So wie 2011 haben wir uns wieder gut aufgehoben gefühlt und nahmen wieder zahlreiche Anregungen mit nach Hause.Wir haben 2014 herzliche Menschen kennengelernt mit denen wir heute noch im regen Austausch stehen.

Desweiteren habe ich eine Erholung der Kinder feststellen können besonders bei meinem asthmakranken Sohn.
Ich als Mama habe unter anderem von den Therapien und der guten Nordseeluft lange noch nach Kurende zerren können.Alle guten Dinge sind 3.
Ich bin dieses Jahr im Sommer wieder mit meinen Jungs in der Strandrobbe gewesen und habe mich wie zu Hause gefühlt. Desweiteren haben wir wieder wertvolle Erfahrungen mit nach Hause genommen, die uns positiv im Alltag nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Ich möchte den zukünftigen Müttern/Vätern und natürlich den Kindern kurz schildern, warum wir gerade in diese Kurklinik mit der gesunden Nordseeluft kommen. Die Kurklinik liegt unmittelbar am Deich, direkt an der Nordsee und in etwa 2 Minuten ist man am Strand. Diese Lage ist einzigartig. Von der Strandrobbe ist man in ca. 10 min in Duhnen, wo man Restaurants und Cafes vorfindet. Die Klinik selber ist sehr übersichtlich für die Gäste gestaltet und alle Bereiche sind meines Erachtens toll aufgeteilt worden. In der 4. Etage von der Dachterasse hat man einen wunderschönen Blick auf die Nordsee.

Die Ärzte und Schwestern vor Ort sind sehr zuvorkommend und stellen sich auf den jeweiligen Gast ein. Es gibt täglich Sprechzeiten und in der Nacht ist eine Krankenschwester im Haus, was für viele Muttis ein sehr beruhigendes Gefühl ist.
Die Anwendungen werden sehr gut auf die jeweilige Diagnose des Kurgastes abgestimmt, wo man jederzeit den Arzt über Veränderungen des Therapieplanes konsultieren kann.

Das Personal der Klinik ist sehr aufmerksam und sie behalten ihre Freundlichkeit auch in Stresssituationen, wie ich es in der einen oder anderen Situation live mitbekommen habe. Es herrscht aus meiner Sicht ein harmonisches Miteinander unter den Kollegen. Das Strandrobbenpersonal ist Tag und Nacht darauf bedacht den Gästen eine tolle Kur zu bereiten und haben immer ein offenes Ohr für Gross oder Klein.

Die Hygiene wird in der Strandrobbe gross geschrieben. Vor jeder Mahlzeit sollen die Hände desinfiziert werden, um die Gäste vor Krankheiten zu schützen.

Die Küche ist der absolute Hammer. Meines Erachtens hat die Strandrobbenküche Hotelcharakter. Eine Selbstverständlichkeit ist täglich frisches Obst, Gemüse und die unschlagbare Salattheke. Es wird vom Küchenpersonal mit viel Liebe leckere und vielfältige Gerichte jeden Tag aufs Neue zubereitet.

Die Kijugruppe hat für jede Altersgruppe der Kinder was dabei. Es wird täglich gebastelt, über Robbenstark mit den Kids philosophiert und der grosse Spielplatz der Robbe lädt für Gross und Klein zum Spielen ein.

Das Angebot an Unternehmungen damit es auch am Wochenende nicht langweilig wird, ist einfach top organisiert. Es werden jede Menge Kurse, Ausflüge angeboten wie z.B Zumba und Co., Selbstverteidigung, Segway, Wasserski, Seehundbänke (Schiffahrt Alte Liebe).

Zu guter Letzt möchte ich mich auch im Namen meiner Söhne beim STRANDROBBENTEAM bedanken und werde auch vielleicht schon im Jahr 2018 als Eure Wiederholungstäterin in meinem 2. Zuhause und Lieblingsplatz an der Nordseeküste zurückkehren.

J.B. 

Erfahrungsbericht einer Mutter aus der Kur 1605

Letztes Jahr kam ich als ein Häufchen Elend in Ihr Haus. Ich habe im Alltag irgendwie funktioniert und nach außen hin war alles top. Ich hörte Sätze wie: "Wozu brauchst Du denn eine Kur?" Aber die Stärke, die ich nach außen hin ausstrahlte, hatte ich längst verloren. Und diesen Verlust habe ich sogar vor mir selbst verleugnet. "Irgendwie muss es ja schon gehen" sagte ich mir selber oft. Auf die Warnsignale meines Körpers habe ich nicht wirklich gehört.

Die Kur habe ich, ehrlich gesagt, beantragt, damit mein ständig hustendes Kind an die See kommt. Erst kurz vor Kurantritt hat mein Mann mir gesagt, dass er durch seine Krankheit (endlich) aufhören möchte zu arbeiten. Diese Entscheidung von ihm  und damit das Angebot, mich im Alltag zu entlasten, hat mir erst klar gemacht, was ich alles in den letzten Jahren körperlich und vor allem psychisch gestemmt habe und wie kaputt ich eigentlich bin. Ich hatte nur noch funktioniert und all die Sorgen meiner Familienmitglieder gesehen, mich um sie gekümmert.

Ich habe mich damals mit einem Hamster verglichen, den man aus seinem Laufrad rausgeholt hat. Und der erst da gesehen hat, was er für ein Wahnsinn eigentlich treibt. Mein Leben hat mir so manchen Schicksalsschlag beschert. An einigen von denen (mein Mann ist sehr krank) werde ich mein Leben lang arbeiten müssen und auch mit ihnen leben müssen. "Aber wie?" - stellte sich damals für mich die Frage - auf die ich keine Antwort wusste. In ganz schweren Zeiten, spielte ich sogar mit dem Gedanken, sich von meinem Mann zu trennen. Nur weil ich nicht mehr die Kraft hatte, den Alltag zu stemmen.

Da kam die Mutter Kind Kur für mich letztes Jahr genau perfekt. Vor allem Frau Telscher mit Ihrem Programm "Mama, Liebling und ich?" hat mir gehörig den Kopf zu Recht gerückt. Heute habe ich zu vielen Dingen in meinem Leben eine andere Einstellung. Ich achte mehr auf mich selber. Auch der Umgang zwischen meinem Mann und mir hat sich durch meine Veränderte Einstellung wesentlich gebessert. Ich versuche nicht mehr all seine Probleme für ihn zu lösen und bürde mir damit nicht noch mehr Verantwortung auf. Wir sind nun mehr auf Augenhöhe gerückt und ich habe nun wieder einen Partner!

Natürlich können 3 Wochen nicht alle Probleme lösen. Mein Mann ist ja schließlich weiterhin krank. Und natürlich gibt es auch heute noch Sachen in meinem Leben, mit denen ich nicht ganz zufrieden bin. Durch unsere besonderen Umstände werde ich immer eine höhere Belastung haben. Aber aus der Perspektive vom März 2016 bin ich heute in einer Situation, auf die ich damals nicht mal gehofft hatte.

Frau Telscher ist für mich ein Juwel in Ihrem Programm! Sie hatte sich damals auch nach den Gruppensitzungen Zeit für mich genommen und mir in vielen Sachen zu einer neuen Einstellung verholfen. An sie habe ich meinen Dank persönlich ausgesprochen. 

Dieser Bericht soll meinem Dank an Sie, Herr Rüsch, sowie an Ihr ganzes Team ausdrücken. Dafür, dass es die Strandrobbe überhaupt, und vor allem in der Art wie sie ist, gibt. Ich habe gehört, dass das Angebot der Mutter-Kind Kuren bei den Krankenkassen gestrichen werden soll. Bitte kämpfen Sie dafür, dass dem nicht so kommt.  Ihr Angebot hilft Müttern und Vätern wieder stark zu sein und nicht nur stark zu wirken.

Vielen Dank!

... und noch ein schöner Erfahrungsbericht

Herrje…. auf was hatte ich mich da eingelassen? Fragte ich mich, als ich im Freundeskreis erzählte, dass ich eine Mutter-Kind Kur machen würde. Welche Schauergeschichten habe ich da gehört. Man erzählte mir von schrecklichen Müttern mit furchtbaren, aggressiven und anstrengenden Kindern. Von strengsten Regeln, von gefängnishaften Bedingungen. 
Und so fuhr ich mit recht gemischten Gefühlen zur Strandrobbe und habe für mich selbst das erklärte Ziel definiert: gut für mich selbst sorgen und möglichst keine Kontakte knüpfen. 
Zu diesem Zeitpunkt war ich völlig erschöpft. Beruflich stark eingebunden (selbstständig mit eigener Firma, viel Reisetätigkeit), wenig emotionale Unterstützung im privaten Bereich, meine kleine und lebhafte Tochter war gerade drei Jahre alt. Die Monate zuvor hatte ich erschöpfungsbedingt diverse psychosomatische Erkrankungen: Hörsturz, Magenprobleme und Bandscheibenvorfälle. Ich hatte überhaupt keine Idee, wie ich aus diesem „schwarzen Loch“ rauskommen sollte und hatte die Vorstellung, in drei Wochen Kur einfach nur Kraft zu sammeln.
Und dann kam es ganz anders…..

Wir wurden freundlich empfangen und bekamen ein großzügiges Apartment, hell und freundlich mit Blick auf den Spielplatz und auf das Watt. Hier konnte man sich wohl fühlen und sich gut zurückziehen - dachte ich mir.

Und dann stand plötzlich ein kleiner Junge vor unserer Tür und meinte: „meine kleine Schwester will mit deiner Tochter spielen. Sie hat schon alle Spielsachen auf dem Gang ausgebreitet, es kann gleich losgehen.“ Meine Tochter war begeistert, ich weniger, denn ich wollte doch keine sozialen Kontakte. Aber das war der Beginn einer ganz tiefen Freundschaft zwischen Norddeutschland und Süddeutschland. Nicht nur die Kinder sind inzwischen eng befreundet, auch wir Eltern. Wir haben uns gegenseitig mehrfach besucht und sind auch nach zwei Jahren nahezu täglich in Kontakt.

Für mich hat Herr Rongen-Telscher einen wunderbaren Therapieplan aufgestellt, der genau die richtige Mischung hatte zwischen Herausforderung und Entspannung. Ich hatte nicht zu viel Zeit, zu grübeln und doch genauso viel Zeit, mich zu sortieren, wie ich brauchte. Natürlich ist mir im Kopf klar, dass man im Arbeitsalltag Auszeiten braucht, Zeit für etwas Schönes, Zeit für Sport, eine gesunde Ernährung, liebevolle Freundschaften und eine „Wohlfühlumgebung“. Im Kopf verstanden - im Alltag nicht umzusetzen. So war meine Meinung.

Und in der Strandrobbe habe ich erkannt: es geht eben doch! Man hat mir keine Lebensweisheiten erzählt und Ratschläge gegeben. Ich habe in drei Wochen Ruhe gefunden, mich selbst sortiert und meinen Weg neu geordnet. Kraftlos und gestresst kam ich an, krank und genervt. Konnte kaum lachen, habe viel kritisiert ….. Mit einer klaren Vision und Aufgabe bin ich gefahren, mit leuchtenden Augen und Kraft für Familie, Arbeit und Zuhause. Schon in der Strandrobbe habe ich mir meine persönlichen Ziele gesetzt, die ich ganz langsam in den darauffolgenden acht Monaten umgesetzt habe:

  • Mehrmals wöchentlich gehe ich zum Walken und nutze die Zeit für mich. Hier habe ich die besten Ideen und finde Lösungen, wenn ich im Büro oder Zuhause „nur eine Wand sehe“.
  • Meinen Lebensgefährten, der mich oftmals überhaupt nicht versteht, habe ich einfach überrollt und wir haben gemeinsam so manche emotionale Entdeckung gemacht.
  • Den Schwangerschaftsspeck, den ich vor lauter Anspannung und Frust nie mehr verloren habe, habe ich mit einer ganz spannenden Ernährungsumstellung, was mir richtig Spaß gemacht hat, leicht verloren.
  • Meine norddeutschen Freunde sind bis heute ganz wichtige und wertvolle Menschen in meinem Leben.

Strandrobbe wirkt nach. Man muss täglich dranbleiben, es ist aber nicht schlimm, sondern es tut gut. Ich habe diese Mutter-Kind-Kur als tolle und inspirierende Zeit erlebt, die genau zur richtigen Zeit kam. Ich kann mich beim gesamten Team nur bedanken für die wertschätzende und liebevolle Art, mich auf den richtigen Weg zu schubsen.

Vielen, vielen Dank!

Die Fachklinik Strandrobbe besitzt die Anerkennung nach §30 Gewo als Sanatorium und erfüllt die Beihilfevorschriften nach §§6 und 7 BVO.  Selbstverständlich sind wir im Besitz eines Versorgungsvertrags nach § 111a SGB V als Vorsorgeeinrichtung und erfüllen die Voraussetzungen des § 107 Abs. 2 SGB V.

Unsere Fachklinik Strandrobbe ist für Kuren aller gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen zugelassen (Wunsch und Wahlrecht (§ 9 SGB IX)).
Wir würden uns freuen Sie in unserer Fachklinik begrüßen zu dürfen.

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